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MAKE ART – NOT WAR
Viele Medien erzählen von Krieg und Zerstörung, davon was alles schief läuft auf dieser Welt, oder wohl treffender, was alles schief läuft mit den Menschen. Drama verkauft sich gut. Also wird das ausgepresst. Doch: Ist das wirklich nur so? Yin und Yang. Es gibt immer mehr als eine Seite. Wie also sieht die andere Seite aus? Wie sieht das Licht aus? Wer ist das Licht?
Diesen Platz hier widme ich den Lichtarbeiterinnen und Lichtarbeiter. So viele Menschen tun so wundervolle Dinge, um das Leben bunter, schöner, verbundener, liebevoller zu gestalten. Ich mache mich auf die Suche nach ihnen und stelle sie Euch hier vor.
Lichtsammlung
- Severin Liechti
Severin Liechti

Was verbindet Menschen miteinander? Welche Energie hilft Brücken zu bauen? Wie riecht Freude? Welche Farbe passt zu Grün? Rund oder eher gerade Linien? Wie klingst du? Singen wir zusammen? Wie schmeckt Lebenslust? Wie nennt man oder Frau den Raum dazwischen? Und: Wer kümmert sich um diesen?
Nur ein einziges Licht braucht es, um einen dunklen Raum zu erhellen.
Es ist mir eine Freude mit euch hier ein paar Worte über Severin Liechti zu teilen. Der Mann für die Räume dazwischen. Ein Verbinder. Einer, bei dem das Licht schon im Namen steht.
Mit Vierzehn auf der Wiese sitzend habe er erstmals bewusst wahrgenommen, dass sich Plätze unterschiedlich anfühlen. Energien. Sein Interesse sei geweckt worden, dieses Phänomen tiefer zu erkunden.
Was für Räume fühlen sich gut an? Wie können wir darauf Einfluss nehmen?
Seither kreiert Severin Räume der Begegnung und des künstlerischen Ausdrucks.
Selbst ein Künstler der Gestaltung und Schönheit, so wirkt er vor allem auch als Schöpfer und Förderer des Zusammenlebens und des Zusammenerlebens.
Die Inspiration für sein heutiges Tun habe seinen Ursprung im Prozess, den er, während der Aufnahmeprüfung zum Vorkurs an der Kunstschule, durchlebt habe. Er und seine Mitstudierenden haben viel Zeit und Herzblut in die Arbeiten gesteckt. Arbeiten, die Aussagen tragen, die Fragen stellen, die einen Blick eröffnen in das Innere der Gestaltungsperson. Dass diese Arbeiten, nach Abgabe an die Entscheidungsträger der Schule, im Keller vergessen und ungesehen dahinvegetieren sollten, fand Severin nicht cool. Es habe ihn interessiert, was seine Mitstudierenden durchgemacht haben und was daraus für Werke entstehen durften. Diese Liebe und Energien sollten nicht dort enden…
… also rief Severin eine Kunstausstellung ins Leben, wo die Werke ausgestellt wurden und die Künstlerinnen und Künstler sich über ihr Tun austauschen konnten. Der erste Event war Tatsache.
Er lässt Räume in einer verspielten Freiheit entstehen, die jede Besucherin und jeden Besucher dazu einladen, sich in Echtheit und Authentizität zu üben.
«Tu, was du Lust hast zu tun.»
Frei zu sein im Tun und Ausdrücken sei ihm immer wichtig gewesen.
Unabhängig von materiellen Einflüssen und Erwartungen. Verdient habe er kaum etwas.Der Weg zum Event. Dieses Erlebnis. Die Tage des Organisierens. Die Nächte, der Verschiebungen und Betrachtungen. Dieser Weg sei sein Lohn für sein Tun. Und natürlich die Begegnungen mit den Menschen am Tag X und das Leuchten in ihren Gesichtern.
Den Samen in den Menschen zu erkennen und sie zum Wachsen zu ermutigen, geschmeidig wie Wasser, Tropfen um Tropfen, strahlendes Licht, unaufdringlich und stetig.
«Ich habe gelernt, dass es Sinn macht,
wenn alle ihre Leidenschaft ausleben können,
wenn die Menschen das tun,
was sie gerne tun.
Und das,
was sie weniger gerne tun,
tut vielleicht jemand anders gerne.»(Severin über seine Zeit ab dem 18. Lebensjahr im Atelier Künten, wo 4 Jungs einem Raum neues Leben eingehaucht haben.)
Die Ressourcen beleuchten und Raum schenken, sich auszudrücken. Und zwar für alle Sinne gleichermassen. Eine Person liebt die Musik und spielt etwas vor, eine andere liebt das Malen und Gestalten und darf sich in der Dekoration ausleben, und nochmals jemand anderes liebt das Kochen oder das Mixen von Cocktails oder das Licht, das Feuer, den Tanz, das Gedicht. Ohne Druck. Aber mit der Wertschätzung des Gesehen und Gehört-Werdens. Die Menschen selber, die das Kunstwerk sind. Wahres Selbst wird eingeladen zum Erblühen.
«Irgendwann sei es nicht mehr wichtig gewesen, was für eine Veranstaltung es war, sondern was für Menschen sich dort trafen.»
Er schafft Räume, damit die Menschen sich begegnen und austauschen können. Er zeigt den Menschen, dass es auch eine andere Welt gibt, dass Verbindungen heilend sind.
«Nicht nur in den dafür vorgesehenen Kästchen, sondern überall und immer dann, wenn wir Lust darauf haben.»
Tanzen, Singen, Musizieren, Gestalten, selber machen.
Severin Liechti besitzt dieses wunderbare Talent alle diese Punkte miteinander zu verbinden. Er ist der Mann für die Räume dazwischen.
Stellt Euch mal vor: Wir dürften alle in solchen Räumen wachsen? Wie würde unsere Welt wohl aussehen, wenn jeder Mensch in seinen Stärken und Freuden gefördert würde, wenn sie und er dazu ermutigt werden die innere Wahrheit zu erforschen und dieser Ausdruck zu verleihen?
So stelle ich mir einen gesunden Rahmen für echte und ehrliche Entwicklung und Freude vor.
Lieber Severin
Vielen herzlichen Dank für Deine Lichtarbeit. Ich sehe, wie Du mit Deinen Räumen die Menschen verbindest, wie Du Brücken baust. Ich sehe Dich und verneige mich. So schön, dass es Dich gibt. Und so schön, dass Du tust, was Du tust. Durch Dein Licht ist die Welt heller und farbiger. Vielen herzlichen Dank.
Aktuell:
Was oft im Versteckten begann, bekommt jetzt eine Bühne, und zwar auf dem Bahnhofplatz in Baden.

Kontakt von Severin Liechti:
mail@augenmass.art
augenmass.art

